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Aycliff

unregistriert

1

26.08.2010, 19:56

Radioempfang auf MW/LW/KW

Guten Abend,



seit einem Jahr versuchen Fiat und ich, einen Radioempfang im Ducato 250 Bj. 2009 überhaupt erst einmal herzustellen.



Das mitgelieferte Fiat-Radio (von Blaupunkt) brachte einen guten UKW-Empfang, aber so gut wie keinen Empfang auf Mittelwelle und LW. Ich habe es dann gegen ein Technisat-Radio ausgetauscht, das empfindlicher sein soll und außerdem KW bietet. Daraufhin bekam ich auf Mittelwelle/Langwelle und Kurzwelle gar nichts mehr. UKW war weiterhin okay. Technisat sagte auf Anfrage, daß ihr Radio in jedem Fall eine Aktiv-Antenne braucht. So etwas gibt es bei Fiat für die serienmäßige Antenne im rechten Außenspiegel nicht, und auch sonst wohl nicht.



Fachleute sagten mir dann, daß die Antenne schlicht zu kurz ist. Ich müßte eine mindestens 90 cm/100 cm lange Antenne haben.



Nun verfüge ich im Aufbau (Euramobil Activa) über der Hecksitzgruppe noch über ein weiteres Autoradio, dies ein VDO Dayton, mit einer nicht einmal ganz ausgezogenen quer liegenden Stabantenne (ca. 70 cm), die mangels Massepunkt nicht einmal gesondert geerdet ist, und das quer durch Europa in guter Qualität auf UKW/Mittelwelle/LW/KW alles bringt, was ich haben will.



Also dachte ich, ich lege eine voll ausgezogene Antenne in den Alkoven, der ja kein Faradayischer Käfig ist, weil vollständig aus GFK (wie das Heck). Aber Pustekuchen, trotz Erdung der Antenne mit einem 6 mm² Kabel ist der Empfang grottenschlecht, und auch die Entstörung scheint nur mangelhaft zu funktionieren. Was hinten geht, funktioniert vorn nicht.



Nun meine Fragen:



Hat jemand Erfahrung mit Scheibenantennen (die ja per se Aktivantennen sind), insbesondere mit der Blaupunkt Fun?



Fiat sagte mir noch, daß sie bei PKW teilweise wegen schlechten Empfangs zwei Antennen gleichzeitig anschließen. Geht das überhaupt, und wenn ja, wie? Wahrscheinlich allerdings müßte Fiat dazu ein Ersatzteil haben, danach habe ich jedoch noch nicht gefragt.



Danke für Eure gesammelten Erfahrungen und Tips.



Aycliff

2

26.08.2010, 21:51

Hallo Aycliff,

ich gehe mal davon aus, dass die Radios in sich selbst in Ordnung sind. Auch in meinem Womo war es so, FM funktionierte gut (aber nur bei Zündung eingeschaltet), aber die AM-Bänder (Mittel-, Lang-, Kurzwelle) so leidlich bis schlecht.

Die Abhilfe erfolgte in zwei Schritten:
Bei mir ist vom Werk her eine seitlich auf dem Kotflügel angebrachte Wendeltenne vorhanden. Was man nicht gleich sieht, ist, dass dahinter noch ein Antennenverstärker montiert ist. Der wurde stets beim Schlüsseldrehen ein- bzw ausgeschaltet. Daher der schlechte Empfang im Stand. Die Spannungsversorgung wird jetzt über das Einschalten des Radios gesteuert (Kabelumlegung ans Radio).

In der Tat sind die Antennen mehr für den FM-Bereich ausgelegt als für AM. Sie sind praktisch deutlich zu kurz. Um dem entgegen zu wirken, ersetzte ich den Wendel durch eine Stabantenne, die auch für AM gedacht ist. Sie ist leicht länger. Die Antennen für AM sind stets ein schlechter Kompromiss. Die alte Funkerweisheit: Eine gute (resonante) Antenne ist der beste HF-Verstärker wird hier mit den Füßen getreten.

Eine zweite Antenne ist nur sinnvoll bei Radios mit einem Diversity-Empfangssystem. Da schaltet das Radio stets automatisch auf die Antenne, die den besten Empfang hat. Leider wird es bei diesen Geräten nur für FM angeboten.

Mit Deinem VDO scheint es sich zu bestätigen, dass Dein Antennensystem überdacht werden sollte. Eine Scheibenantenne ist auch nur eine Lösung für FM.

Es grüßt ein alter BP-ler,

Ulrich, DL8OZ

Aycliff

unregistriert

3

26.08.2010, 22:18

Hallo DL8OZ,



vielen Dank für die Hinweise.



Schade, daß es mit der Scheibenantenne wohl nicht klappen wird. Das wäre sonst eine ziemlich elegante Lösung gewesen.



Die Radios sind in Ordnung. Mit dem VDO hinten habe ich sehr guten Empfang. Nur vorn klappt es eben nicht. Fiat und ich hatten schon erwogen, den Wagen anzubohren und eine Stabantenne vorn rechts auf den Kotflügel zu setzen (45 cm mit Wendel, d.h. nach den Auskünften, die ich bekommen habe, mit ausreichender 90 cm-Länge). Beim Probieren mit in der Hand gehaltener Antenne und provisorischer Erdung brachte sie keine guten Ergebnisse. Daraufhin kam die Versio, eine lange Stabantenne am A-Holm zu befestigen, aber das scheitert wegen des Alkovens, d.h. die Antenne kann nicht vollständig ausgezogen werden.



Übrigens hat Fiat mir heute auch noch den Vorschlag gemacht, das vordere RAdio an die hintere Antenne anzuklemmen, d.h. ein Kabel durch den ganzen Wagen zu legen ...



Gruß



Aycliff

christoph1

unregistriert

4

26.08.2010, 22:32

Hallo beinand',

mein Problem ist zur Zeit auch die Kurzwellen- und Mittelwellenantenne.

Ich will eine Wurfantenne mit ca. 10 m für die Kurzwelle an die ca. 1 m lange Stabantenne meines Weltempfängers anklemmen.
Außerdem hat das Empfangs-Gerät selbst einen Klemmanschluss für Mittelwelle (relativ geringer Querschnitt) sowie einen Klemm-Anschluss für grd.

Meine Fragen:
Wie wird die lange Wurfantenne geerdet? Am äußeren Ende mit einem Erdspieß?
Wird außerdem - oder nur - der Empfänger geerdet? Falls ja, wie?
Kann diese Antenne auch zu lang sein, oder ist das egal (es geht wohl um das 17m-Band)?

Wie ist eine externe Mittelwellen-Antenne zu bauen? Oder geht die lange Wurfantenne automatisch auch für Mittelwelle?

Sinn der Aktion soll ein möglichst Europa-weiter Empfang des Deutschlandfunkes sein.

Bitte keine Vorschläge zu (digitalen) Sat-Antennen, ich möchte gerne diese Wurfantennen-Lösung.

Wenn mir das jemand erklären könnte, wäre ich sehr dankbar.
Vielen Dank!

Gruß, Martin

5

26.08.2010, 23:26

Hallo AM-Hörer,

will man eine optimale Antenne mit einem ordentlichen Antennengewinn für den Radioeingang erhalten bzw. bauen, sind andere Dimensionen erforderlich, auch für den Mobilempfang! Genaugenommen müssten für die einzelne Bereich unterschiedliche Längen bzw. Bauarten vorhanden sein. Sie sind eher etwas für den Bastler, da sie so eigentlich nicht vertrieben werden. Unterlagen gern bitte über PN ...

Die Entwickler bemühen sich daher andererseits, dass die Radios immer empfindlicher werden. Um ihnen entgegen zu kommen, wird gefordert, die Antenne an einen günstigen Aufbauort anzubringen. Gemeint ist das Fahrzeugdach als größte Metallfläche, da sie dort am wenigsten störenden Einflussen ausgesetzt ist. Leider sind die besten Orte nicht die schönsten für das Auge.

Eine Antenne auch weiter hinten anzubauen, dafür aber höher, ist durchaus denkbar. Das ist sogar mit einem Vortest prüfbar.

Bezüglich der Wurfantenne geht man so vor, dass man den vorgesehenen Anschluß verwendet. Ein Anklemmen an den Stab geht auch. Geerdet wird nur das Gerät!. Meist ist schon technisch Sorge getragen, dass die Erdung nicht unbedingt (Kompromiss!) nötig ist. Hier hilft eine kurze Probe.

Genau genommen erfordert jede Frequenz eine eigene abgestimmte Antennenlänge. Je länger die Wellenänge, desto länger der Draht (oder: je niedriger die Frequenz, desto länger der Draht)! So kann es auch dazu kommen, dass bei falscher Länge (auch zu lang) es zu einer Ausblendung kommt. Da hilft, wenn man nicht lesen oder rechnen möchte, eine Ausprobe mit kürzen oder längen.

An Aycliff: wie hast Du die Antenne geerdet?

Einen guten Empfang wünscht

Ulrich, DL8OZ

Aycliff

unregistriert

6

27.08.2010, 00:02

Hallo Ulrich,



die Antenne vorn im Alkoven ist über ein 6mm² Kabel mit der Fahrzeugmasse verbunden. Außerdem hat diese Antenne natürlich die Erdung über das Radio. Die Antenne hinten (mit dem ordentlichen Empfang) ist nur über das Radio geerdet.



Gruß



Aycliff

7

27.08.2010, 08:39

Hallo Aycliff,

so wird es meistens gemacht, die in die Karosserie eingebaute Antenne ist über den Montagefuß geerdet (an Masse), das Radio ebenfalls. Das Blechgehäuse ist praktisch der zweite Arm eines Dipols zu dem Antennenstab. Das Antennen-Koaxkabel ist durch sein Aussengeflecht mit dem Autoradio vebunden, hat also das gleiche Potential. Dieses Stück Kabel wirkt nicht als Antenne.

Liegt zum Beispiel das Autoradio auf Deinem Werktisch und Du steckst nur einen Draht in die Buchse, dann sollte es schon unter Spannung spielen. Der obengenannte 2. Arm ist dann das Gehäuse. Es darf also kein Schluß im oder am Antennenkabel bzw. seinem Stecker sein! Liegt hier bei Dir der Fehler?

Zur Probe verwende auf KW die Frequenz 6075 kHz der Deutschen Welle (49m-Band). Das muß immer funktionieren.

Zu bedenken ist, dass aus den verschiedensten Gründen die Zahl der AM-Stationen weniger werden oder mit kleineren Leistungen senden. Das ändert den Hörgenuß aus alten Zeiten erheblich.

Wer etwas Geld ausgeben kann und experimentierfreudig ist, der kann sich ein DRM-Gerät (schaut mal hier: http://www.drm-info.de/ ) anschaffen. Da hört man mit einer Stabantenne die Deutsche Welle praktisch in UKW-Qualität auf KW. Leider ist das nicht mit einem normalen Gerät möglich. Es sei denn man ist eine Radiobastler mit PC-Kenntnissen.

Gruß Ulrich, DL8OZ

Aycliff

unregistriert

8

28.08.2010, 15:59

Hallo Ulrich,



herzlichen Dank für Deine Mühe.



Die Antenne (normale ausziehbare Stabantenne, passiv, ca. 90 cm) ist jetzt im Alkoven ganz vorn. Sie die mit einem normalen, aber ca. 8 m langen Antennenkabel mit dem Radio verbunden. Die Erdung am Antennenfuß (Kabelschuh am metallenen Befestigungsloch) ist ebenfalls ca. 8m lang zu einem Massepunkt vorn rechts im Fahrerhaus geführt. Ich werde jetzt mal ein wenig mit der Lage und der Kabelführung experimentieren, mal sehen was das bringt. 6075 kHz ist mein Referenzsender, zusätzlich 1269 kHz (DLF Neumünster) auf Mittelwelle und 177 kHz (DLR Berlin) auf Langwelle.



Noch einmal besten Dank, auch für den Hinweis auf DRM. Darum kümmere ich mich gleich. Ich melde mich, wenn es Veränderungen - positiv oder negativ - gibt.



Gruß



Aycliff



P.S. Außerhalb des Forums habe ich inzwischen noch den Hinweis bekommen, die Erdungsleitung deutlich zu verkürzen und ein ca. 50 x 50 cm großes Metallgeflecht oder eine Metallplatte in den Alkoven zu legen.

christoph1

unregistriert

9

28.08.2010, 16:14

Hallo Ulrich, hallo Ihr Wissenden,

auch ich danke für Deine Hinweise!

So ganz klar ist mir das Ganze aber immer noch nicht. Vor allem die Erdungsfrage bewegt mich: die Erdung wirkt ja wohl als zweiter Pol eines Dipols für den Empfang. Dafür reicht wahrscheinlich mein kleiner Klemm-Anschluss am Empfänger und die Erdung am Fahrzeug völlig aus.

Mir geht es aber vor allem auch um Blitzschutz:
da liegt ja ein ziemliches Teil Draht über dem Fahrzeug bzw. auf der Erde - klar mache ich das weg, wenn es gewittert, aber es gibt ja auch den berühmten "Blitz aus heiterem Himmel".
Reicht es aus, wenn der Draht auf der Erde liegt (ist andereseits ja auch isoliert, hat also gar keinen direkten Kontakt zur Erde), oder muss ich (wo und wie) einen Erdspieß befestigen? Wirkt sich das gegebenenfalls auf den Antennen-Gewinn aus, und falls ja, was ist zu tun?

Und dann gibt es ja auch noch die Überspannung aus der Erde im Falle eines Blitz-Einschlages in der Umgebung. Wie wäre das im Falle eines Erdspießes zu bewerten?

Falls mir das noch jemand erklären kann: bitte!

und: danke!

Gruß, Martin

10

28.08.2010, 17:09

*

Hallo,
also mal langsam sicher gehört zu jeder Frequenz eine bestimmte Wellenlänge. Das ist für einen Dipol wichtig. ABER doch nicht im Empfangsbetrieb. Sonst müste man für 555khz ca. 545 m Draht oder wenigstes 1/4 davon aus werfen um einen Dipol oder einen verkürzten Dipol zu erreichen. Es reicht ein Stück Draht. Das mit dem Elektrischen Gegengewicht ist ähnlich. Im Sendebetrieb ja sehr wichtig im Empfangsbetrieb sicher nur im Grenzbereich und nicht im AM-Modus.
Das zur Drahtlänge. Die 1m bei Ukw-Radio rühren von 1/4 von ca. 4m Wellenlänge her.
Also ein gutes Stück Draht hoch und gerichte aufgehängt bringt was. Das zum einen. Hier machen Gegengwichte und Erdung wenig Sinn, bis auf wenige ausnahmen.
Blitzschutz und Erdung ist etwas ganz anderes. Hier schein mir mehr das zusammen Spiel der höhenspannung und des gegenpols Erde eine Rolle zuspielen. Hier sind im falle des Falles ganz andere Spannungen bzw Stromstärken im Spiel. Ich würde hier nicht unter 25qmm Kabel und Erdspies verbauen.... das macht beim Womo wohl keinen Sinn. Beim Gewitter würde ich: weg vom Stromnetz; die Antennen einfach weg vom Womo legen oder abbauen.

Wenn das Radio auf Kw nichts bringt, ist es meist der Empfänger, die Antenne und nicht selten der betreiber/die empfangskonstellation. Auf LW/ Mittelwelle ist es nicht einfach heute noch durchgehenden Empfang zu haben. KW hat sowie so ihren Eigenheit.

guten Empfang
hans
gruß hans

11

28.08.2010, 17:22

Hallo Christoph,

Du hast schon Recht mit dem zweiten Pol (daher Di-Pol). Bezogen auf das breite Empfangsspektrum eines Empfängers sind die mitgelieferten Antennen ein sehr großzügiger Kompromiss. So kann es durchaus vorkommen, dass beim Weglassen der Erde der Emfang sich verändert.

Bezüglich Blitz ist das so eine Sache. Bei Volleinschlag hilft keine der erwähnten Isolierungen. Selbst die Leitungen unter Putz können herausspringen, um es mal bildlich zu verdeutlichen. Bei Nebenarmen, Teilblitzen kann entsprechend weniger passieren, doch wer will sagen, wo die Grenze liegt, dass etwas zerstört wird?
Ein Erdspiess muß ebenfalls richtige Dimensionen haben. Schau Dir mal den Haus-Erder an, dann bekommt man eine Vorstellung, was man benötigt, um einen Blitz etwas entgegen zu halten. Gleichfalls gilt es für den zweiten Pol bei einer Antenne. Ein 30cm Stäbchen in trockenen Sandboden nutzt herzlich wenig. Da ist die Fahrzeugmasse oder bei FM das Gerätegehäuse schon eine ausreichende Wahl.

Wenn Du Bedenken hast, den empfindlichen Geräteeingang vor Überspannung aus der Antenne zu schützen, dann ist immer angeraten die Antenne zu ziehen und ggf. zu erden. Bei einem Womo ließe ich den Draht in den Bäumen hängen und würde das Ende zum Emfänger nach draussen legen. Entfernungen helfen gut.

Allzeit guten DX-Emfang wünscht
Ulrich, DL8OZ

PS.: In meinem Text versuche ich es auf den Punkt zu bringen. Die physikalischen Hintergründe hier zu erklären sprengt das Forum. Falls mehr Interesse (Selbstbau, Optimierung) besteht, dann schreibt mich bitte persönlich an.

12

28.08.2010, 22:01

Hallo, aus früheren Zeiten kenne ich das noch mit der Antennenerdung, das Chassis ist das Gegengewicht zur Antenne, ein auch noch so dickes Kabel kann die Masse eines Chassis nicht ersetzen. Das Gegengewicht muss auch direkt unter der Antenne liegen (daher reicht eine Erdung nicht aus), und hier haben wir vielleicht das Problem: wer traut sich heute noch das Chassiblech von unten vom Lack zu befreien, um eine genügend große Kontaktfläche zu bekommen (programmierte Roststelle), nötig wäre es. Ist kein Chassi vorhanden (alles GFK) bleibt nur eine Antenne mit Verstärker übrig, auch hier sollte man wenn möglich irgendwie ein Gegengewicht schaffen (Kupferblech) mit dem der Antennenfuß und die Abschirmung der Antennenleitung zu verbinden ist.

Antennenprobleme sind mitunter nur duch probieren zu lösen, die reine Lehre funktioniert da auch nicht immer, dazu gibt es zuviele Randfaktoren, die die Empfangssituation verschlechtern können.
Gruß Toddy

13

28.08.2010, 22:47

Ach ja, dass mit dem Blitz würde ich vergessen, sollte wirklich der Blitz einschlagen, was sicher schrecklich wäre, würde Dir eine 6 qmm Erdung nicht viel helfen. Bei einem Blitz gelten andere elektrische Regeln. Die enorme Spannung sucht den Potentialausgleich über jegliches Material, welches besser leitet als die Luft. Schön wäre es, wenn es regnet, dann kann man hoffen, dass er über die nasse Außenhaut abgeleitet wird und das Womo nur etwas brennt. Besser wäre da schon eine Aluhaut, die das Ganze auch im Trockenen außen herumführt. Ist aber alles Theorie.
Gruß Toddy

christoph1

unregistriert

14

30.08.2010, 14:22

Hallo,

vielen Dank an alle für Euer Wissen und die Unterstützung.

Ich denke, dass ich das Ganze jetzt etwas besser verstehe und auch zu einer Lösung kommen werde. Auf jeden Fall weiß ich jetzt, an welchen Schnüren des Knäuels ich weiterziehen muss.

Alles Gute, allzeit gute Fahrt und noch mal vielen Dank!

Liebe Grüße, Martin